Powerfrauen piepsen auch in Nordhausen nicht

Veröffentlicht: 20.09.2012

Unter dem Motto „Powerfrauen piepsen nicht“ veranstaltete das Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft am Mittwoch den 19.September 2012 unter der Leitung von Ulla Blume einen unterhaltsamen Netzwerkabend. „Schon Stimme und Körperhaltung in einem Gespräch entscheiden, ob jemand kompetent auftritt und überzeugen kann – denn  Frauen stellen oft ihr Licht unter den Scheffel“, weiß die Leiterin.

Was eine Powerfrau ausmacht und wie man durch gezielte Eigen-PR selbst in den Fokus der Öffentlichkeit rücken kann beantwortete Gastreferentin Ninette Pett von Pett PR. „Leistung wiegt mehr auf als Sehen und Gesehen werden – jedoch nützt die beste Leistung nicht, wenn keiner davon weiß“, ermutigte die PR-Beraterin die Teilnehmerinnen zu einer selbstsicheren, überzeugenden Kommunikation und rief dazu auf, Kommunikationskanäle wie Pressearbeit, soziale und gewerbliche Netzwerke und Printprodukte gezielt einzusetzen.


Vorbereitungen für Mark Medlock in den letzten Zügen – Feuerwehr und freiwillige Helfer unterstützen bei der Absicherung

Veröffentlicht: 10.09.2012

Tüttleben. Nur noch zwei Wochen gehen ins Land, ehe Popsänger Mark Medlock zusammen mit den wohl berühmtesten Schrotthändler Europas, den Ludolfs, in den Landkreis kommt. Anlässlich seines 20.Firmenjubiläums hat Reifengroßhändler Marko Schreiber beide Showacts nach Tüttleben bestellt. Im Rahmen einer Sommerparty soll der gesamte Landkreis mitfeiern, so der Unternehmer.

 

Mitarbeiterin Maria Heyn kümmert sich seit vielen Wochen um die Organisation: „Wir sind sehr froh, dass alle Verträge jetzt unterschrieben sind, denn es war gar nicht so einfach, so kurz nach den Sommerferien alle Programm-Highlights terminlich unter einen Hut zu bekommen.“ Denn Medlock und die Ludolfs sind nur die bekanntesten Höhepunkte. In Zusammenarbeit mit dem Reifenhersteller Falken wird es laut den Veranstaltern schon am Nachmittag des 15. September 2012 ab 17 Uhr für alle Freunde des Motorsports spektakuläre Driftshows mit jeder Menge Tempo, Qualm und Gummigeruch geben. Wer schon mal da ist, kann auf einem Segway-Parcours gleich Geschicklichkeit und Gleichgewichtssinn auf die Probe stellen. Am Abend sorgt vor den drei Schrotthändlern aus Dernbach und Popsänger Mark Medlock der Thüringer DJ und Musikproduzent Louis Garcia für Stimmung.

 

Der Eintritt ist übrigens frei, darauf legte Marko Schreiber wert. Auf diese Weise möchte er sich bei Kunden, Freunden und Geschäftspartnern für die Treue und Unterstützung in den letzten 20 Jahren bedanken.

 

Freier Eintritt zum Konzert

Maria Heyns Aufgabenliste ist in den nächsten zwei Wochen noch prall gefüllt, denn nicht nur die Organisation, sondern auch die Sicherheit der Gäste spielt bei einer solchen Veranstaltung eine große Rolle. „Vom Brandschutz über die Fluchtwegeplanung und die medizinische Versorgung bis hin zur geordneten Parksituation müssen alle Eventualitäten durchgespielt und abgesichert werden“, so die  22-jährige Betriebswirtin. „Hierfür bekommen wir tatkräftige Unterstützung von der freiwilligen Feuerwehr aus dem Dorf sowie von freiwilligen Helfern“. Von Seiten der Veranstalter steht dem Konzert nun nichts mehr im Weg. Bis auf einige tausend Felgen, die bis dahin noch umgelagert werden müssen, um Platz auf dem Gelände zu schaffen.


Lieberknecht auf Sommertour im Landkreis Gotha – Planbare Rahmenbedingungen für Solarbranche gefordert

Waltershausen. Planbare Rahmenbedingungen für die nächsten Jahre, keine „Hau-Ruck-Aktionen“  und ein stärkeres Bewusstsein für die Chancen der Solarenergie als eine der günstigsten Formen der Energieversorgung in der Zukunft, dies waren die Forderungen von Dieter Ortmann an die Landesregierung. Anlässlich des Besuchs von Ministerpräsidentin  Christine Lieberknecht am Freitag setzte der Geschäftsführer der maxx-solar & energie GmbH & Co. KG auf klare, persönliche Worte.

 

Er sieht die deutsche Photovoltaikindustrie nicht genügend unterstützt: “Die Leute glauben noch nicht an die Effizienz der Sonnenenergie. Was wir brauchen sind Vorbilder insbesondere im kommunalen und öffentlichen Bereich“, so Ortmanns Wunsch an die Vertreter der Politik. „Hessen und Bayern sind uns dahingehend um Längen voraus – wo man hinschaut liegen Solarmodule auf den Dächern.“ So wurde im Solarpark in Erfurt-Bindersleben erst kürzlich bewiesen, dass auch unter Verwendung ausschließlich europäischer Produkte und Einsatz deutscher Fachfirmen effizient gebaut werden kann.

 

Der Konkurrenz durch billige chinesische Produkte gibt der Photovoltaikspezialist nicht die Schuld an der Branchenmisere. „Für die deutschen Markenmodule wurde von Seiten der Hersteller eine Menge Überzeugungsarbeit versäumt – dass Qualität mehr kostet, ist doch auch bei jedem anderen Produkt selbstverständlich“. Er weist daraufhin, dass in keiner anderen Branche geringere Preisspannen zwischen deutschen und chinesischen Produkten erzielt werden wie in der Solarindustrie. Ein Zeichen dafür, dass deutsche Hersteller bereits an der unteren Schmerzgrenze angekommen sind. „Aber: Egal wie weit die Politik die Energieförderung noch senkt, mein selbstproduzierter Strom bleibt für mich kostenlos“, rechtfertigt Ortmann die eigene Stromversorgung durch Sonnenenergie. „Beispiele wie Erfurt sind die Zukunft und es wird Zeit, dass wir den Bedarf auch wahrnehmen“, kritisiert Ortmann das mangelnde Bewusstsein für die Endlichkeit der Energie-Ressourcen.

 

Im Rahmen ihrer Sommertour besuchte Lieberknecht international agierende Unternehmen in Thüringen. maxx-solar & energie baut unter anderem Solarparks in Südeuropa. Zudem rief das Waltershäuser Unternehmen 2010 eine Akademie für Nachwuchsfachkräfte in Kapstadt/Südafrika ins Leben.