16 Projekte in Gotha vorgestellt

Veröffentlicht: 15.01.2016

Freuen auf 16 DingeGothas Oberbürgermeister Knut Kreuch hat zum Jahresanfang 16 spannende Projekte in und für Gotha vorgestellt. Das Bauvorhaben der wbg im Brühl steht mit auf der Liste und somit ist seit der Einweihung des Neubaus bereits eins von 16 Vorhaben erreicht. Den Artikel finden Sie hier.


Neubauten im Brühl eingeweiht

Veröffentlicht: 14.01.2016

02 EinweihungDer bunte Zaun in Gothas Innenstadt ist verschwunden und gibt nun den Blick frei auf den Neubau im Brühl 9-15. Seit Anfang 2014 entstanden hier 29 barrierefreie Wohnungen sowie eine Gewerbeeinheit, deren Schlüssel nach Abschluss der Baumaßnahme feierlich an den Bauherren, die Wohnungsbaugenossenschaft Gotha e. G. (wbg), überreicht wurde. Die Vorstände Heike Backhaus und Steffen Priebe nahmen diesen bei der Einweihung am Mittwoch stolz entgegen, mit dem Wissen, dass der erste Neubau der wbg nach der Wende erfolgreich und planmäßig fertiggestellt wurde.

„Ein Neubau in Gothas Innenstadt erwies sich als notwendig“, verdeutlicht Heike Backhaus, „um den gestiegenen Bedarf an hochwertigen, barrierefreien Wohnungen in zentraler Lage zu decken.“

Am Beginn des Bauvorhabens stand eine Planwerkstatt, an der neben Architekten und der wbg auch Bürgermeister Klaus Schmitz-Gielsdorf, die Denkmalschutzbehörde und der Leiter des Stadtplanungsamtes, Roland Adlich, teilnahmen. Die wbg nahm die Herausforderung an, für das älteste Haus Gothas einen ansprechenden Ersatz zu schaffen, der ein hochwertiges Wohnambiente garantiert. „Trotz all der Dinge, die bei einem so mutigen Bauvorhaben schiefgehen können, hat alles wunderbar funktioniert“, lobt Architekt Jürgen Wiegand.

Schwerpunkte in der Umsetzung lagen besonders auf der architektonischen Anlehnung an die historische Brühl-Gestaltung als Tor zur Stadt und dem komfortablen Charakter der Wohnungen mit barrierefreien Zug01 Heike Backhausängen. Der großzügig gestaltete Innenhof inmitten der Residenzstadt wird ab dem Frühjahr eine grüne Oase darstellen, welche die wbg-Gebäude als Brühl-Karree verbindet.

Die Gäste der Einweihungsfeier und zukünftige Mieter erhielten eine exklusive Führung durch die bezugsfertigen Wohnungen. Sie bewunderten dabei vor allem die großzügigen Dachterrassen und Balkone sowie die Gestaltung der Bäder mit Badewanne und Dusche. In Kürze können die Mieter einziehen und als neue Mitglieder am genossenschaftlichen Leben teilhaben. Laut Angaben der wbg ist bis auf wenige Einheiten bereits ein Großteil der Zwei- und Dreiraumwohnungen vermietet.


25 Jahre Energie und Wärme für Gotha – Die Stadtwerke Gotha GmbH feiert silbernes Jubiläum

Gebäude 3Was würde man wohl ohne Strom und Wärme tun? Damit man sich diese Frage gar nicht erst stellen muss, versorgen die Gothaer Stadtwerke seit 1991 Privat-, Gewerbe- und Industriekunden der Residenzstadt sowie des Umlandes zuverlässig mit Energie. Spannende Aufgaben gab es in dieser Zeit zu bewältigen:  vom politischen und wirtschaftlichen Umbruch nach der Wende, der Umstrukturierung des Energiemarktes im Jahr 2000 bis hin zur Zusammenführung der städtischen Energieversorger im Jahr 2013. In ihrem Jubiläumsjahr blicken die Stadtwerke nun stolz auf ihre 25-jährige Geschichte zurück.

 

Der Grundstein des heutigen Unternehmens wurde am 15.01.1991 gelegt, als sich die Fernwärmestadtwerke Gotha GmbH gründete. Am 01.10.1992 folgte die Stadtwerke Gotha GmbH als eines der ersten selbstständig agierenden und ertragreichen Stadtwerke Thüringens. Die beiden Unternehmen etablierten sich als kommunale Energieversorger und nahmen die Erschließung der umliegenden Gemeinden in die Hand. Im Zuge der Liberalisierung des Energiemarktes kam 2007 die Netzbetreibergesellschaft Stadtwerke Gotha Netz GmbH hinzu. 2013 erfolgte schließlich die Fusion von den Stadtwerken mit den Fernwärmestadtwerken. Unter dem Namen Stadtwerke Gotha GmbH agieren seither beide gemeinsam erfolgreich – mit erhöhten Anteilen der Stadt für das Unternehmen. Heute stehen die Stadtwerke für einen modernen Grundversorger, von dessen Angebot 31.000 Strom- und über 9000 Gaskunden profitieren.

DSCF6034

Die Geschäftsführer der Stadtwerke Gotha GmbH, Elmar Burgard und Norbert Kaschek

 

Was die ferne Zukunft rund um das Thema Energiebedarf noch bringen wird, kann man jetzt natürlich noch nicht sagen. In diesem Jahr dürfen sich die Kunden jedoch bereits auf Feierlichkeiten anlässlich des Jubiläums freuen. Darüber hinaus wird es wieder viele Veranstaltungen wie die Sportlerehrung, eine Beteiligung an der Thüringenrundfahrt für Frauen sowie Kooperationen mit der Thüringer Philharmonie und dem Stadtbad geben, auf die man gespannt sein darf.


Aufklären im Vorschulalter

Veröffentlicht: 07.01.2016

Ballstädter Vorschüler erhalten Arbeitshefte zur Gewaltvorbeugung und gegen Missbrauch

Die großen Strolche freuen sich über die Malbücher, die ihnen Sponsorin Ninette Pett (Mitte) und Gruppenleiterin Renate Siebrandt (re.) erklärten.Am Mittwochvormittag fand in dem Kindergarten „Zwerge und Strolche“ in Ballstädt die Übergabe der Lern- und Arbeitsbücher zur Gewaltvorbeugung und gegen Missbrauch statt. Diese Arbeitshefte werden schon seit 2013 von der Pett PR Gesellschaft für Unternehmenskommunikation mbH & Co. KG gesponsert und durch die Geschäftsführerin Ninette Pett vorgestellt. Mit dem 40-seitigen Malbuch lernen die Vorschulkinder anschaulich und spielerisch, wie sie sich in den verschiedenen Gefahrensituationen im Alltag verhalten sollten. Die Hefte wurden speziell für Kinder im Vor- und Grundschulalter konzipiert. Hier werden die vier Schwerpunkte „Wir zeigen Gefühle“, „Ich entscheide“, „Ich kenne dich nicht!“ und der Kinderknigge mit einfachen Skizzen veranschaulicht. Beim Ausmalen diskutieren die Vorschüler verschiedene Gefühle und bekommen spielerisch erklärt, wie man bei unerwünschten Berührungen „Nein“ sagt.

Das Risiko, dass Kinder in Notsituationen geraten ist hoch: Allein 2014 gab es mehr als 14.000 Übergriffe auf Kinder, die Dunkelziffer ist noch viel höher. So lernen die Kleinen mit Hilfe des Arbeitsbuchs schon früh, sich richtig zu verhalten. „In den Elternhäusern wird oft nicht darüber gesprochen. Heute sind die Kinder viel offener und zugänglicher als früher, deshalb ist es wichtig, die Kinder schon früh über die Gefahren aufzuklären“, erklärte die Gruppenleiterin Renate Siebrandt.

Ninette Pett mit den Vorschülern Emilio und Samuel (v. l.). Die 15 „großen Strolche“ wurden außerdem von Ninette Pett über ihre Rechte aufgeklärt. Gemeinsam mit den Kindern besprach sie zudem, ob die 3- bis 6-Jährigen mit Fremden mitgehen dürfen. Aufmerksam hörten sie zu und wussten auch schon sehr gut Bescheid. „Wenn ein Fremder will, dass ich mit ihm mitgehe, dann schreie ich „Nein“ und laufe schnell  weg!“, sagte die 5-Jährige Lucy.

Herausgeber des Arbeitsbuches ist der Wittenberger GH-Verlag gemeinsam mit dem Kinder- und Jugendschutzdienst Landesverband Thüringen. Laut GH-Verlag sei es das Ziel, die Kinder durch das Lesen von Bildgeschichten und Ausmalen von Bildern auf eventuelle Gefahrensituationen vorzubereiten.