Kommunikationscontrolling: Ein Ausblick

Veröffentlicht: 21.12.2016

Im vergangenen Jahr hat sich gezeigt, dass das Kommunikationscontrolling zunehmend an Relevanz gewinnt. Nicht nur Pett PR verfasste ein Handbuch mit praxisnahen Anwendungsmöglichkeiten zum Thema, auch weitere Experten diskutierten auf zahlreichen Fachveranstaltungen. Trotzdem lässt sich feststellen, dass das Controlling von Kommunikation noch nicht in den Köpfen von Unternehmensleitungen verankert ist.

Die Denkweise, dass sich immaterielle Werte – wie die in der Kommunikation wichtige Reputation – nicht messen lassen, ist weiterhin verbreitet. Dabei sollten Geschäftsführer gerade der Reputation ihres Unternehmens Beachtung schenken: Ein guter Ruf wirkt geschäftsfördernd, wohingegen eine schlechte Reputation ein enormes Risiko für das betroffene Unternehmen darstellt.

Manager, welche diese Relevanz bereits erkannt haben, sind an Planung, Steuerung und Kontrolle der immateriellen Werte interessiert, die in der Kommunikation eine Rolle spielen. Das strategische Kommunikationscontrolling hilft dabei, die Reputation zu steuern und den guten Ruf zu bewahren. Es umfasst alle notwendigen Schritte von der ausführlichen Analyse über die Entwicklung einer Strategie und ihrer Umsetzung bis hin zur Evaluation.

Für das Management stellt sich zunehmend die Frage nach einer messbaren Wertschöpfung von Kommunikation. In Zeiten der Quantifizierung wird verlangt, jegliche Leistung mit Zahlen zu belegen. Dies steigert letztendlich auch den Stellenwert von Unternehmenskommunikation, insbesondere PR, und sollte als Chance betrachtet werden: Erfolge werden somit sicht- und vergleichbar.

Der Unternehmenskommunikation fällt somit eine wichtige Position im Unternehmen an der Seite des Managements zu, die dementsprechend über den Anspruch einer reinen PR-Tätigkeit hinausgeht. So reicht eine rein journalistische Qualifizierung heute für den Beruf eines PR-Verantwortlichen nicht mehr aus: Kommunikationsschaffende müssen auch betriebswirtschaftliche Kenntnisse mit besonderem Augenmerk auf Management und Controlling vorweisen können, um das Potenzial an Wertschöpfung in ihrem organisatorischen Bereich ausschöpfen und managen zu können.


Ninette Pett erhält Thüringer Mentorennadel

Veröffentlicht: 16.12.2016

Für ihr ehrenamtliches Engagement für Gründer erhielt Ninette Pett am 15. Dezember 2016 auf der Jahresabschlussveranstaltung des Projekts „ThEx Mentoring“ die Thüringer Mentorennadel verliehen. Wolfgang Tiefensee, Thüringens Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft überreichte die Auszeichnung mit Urkunde an die 10 anwesenden Mentoren.

Das Projekt ThEx Mentoring, finanziert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF), vermittelt noch bis Juni 2019 Mentoren an Gründer und trägt so zur Zukunftssicherheit und Vielfalt der unternehmerischen Landschaft in Thüringen bei. Die jungen Unternehmer profitieren durch den Austausch von Erfahrungswissen und geben im Austausch dem gestandenen Unternehmer neue Impulse und einen Einblick in das Denken der jungen Generation.

Genau dieser Unterschied im Denken war auch Thema der anschließenden Lesung von Prof. Dr. Lothar Abicht. Unter der Überschrift „Unsichtbare Revolutionäre und stille Gewinner – Wie die junge Generation die Welt verändert und die Generation 50plus gewinnt“ setzte er sich mit den Auswirkungen gesellschaftlicher Umbrüche auf die Arbeitswelt auseinander.

(Fotos: Sandro Jödicke, Agentur whitedesk)

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41. Molsdorfer Gespräch zum Thema Digitalisierung

Veröffentlicht: 15.12.2016

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Digitalisierung ist in Fachkreisen ein heiß diskutiertes Thema, da es branchenübergreifend die berufliche Tätigkeit beeinflusst.

Der Verband der Wirtschaft Thüringens lud am Dienstag zum 41. Molsdorfer Gespräch Vertreter von Unternehmen und Verbänden ein, um genau dieses Thema mit dem Titel „Mehr Geschäft durch Digitalisierung?“ zu diskutieren. Pett PR Geschäftsführerin Ninette Pett besuchte die Veranstaltung in dem malerischen Schloss, auf der Prof. Dr. Siegfried Russwurm, Vorstand der Siemens AG, mit dem Chefredakteur der TA, Johannes Fischer, über die Chancen von Digitalisierung sprach. Besonderes Augenmerk richteten sie auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU), welche die Thüringer Unternehmensstruktur prägen und sich tagtäglich mit den Herausforderungen der Digitalisierung konfrontiert sehen. Besonders im Bereich der Kommunikation ist die digitale Ebene nicht mehr wegzudenken. Ninette Pett ist überzeugt, dass gerade die Thüringer KMU diese Entwicklung nicht verschlafen dürfen, sondern sie als Chance zur Professionalisierung und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit nutzen sollten. Sie erleichtere die Arbeit, verändere sie und biete allen Beteiligten neue Möglichkeiten.

Die Veranstaltungsteilnehmer waren sich einig, dass sich der Prozess der Digitalisierung nicht aufhalten lässt und diejenigen, die versuchen, sich ihm zu entziehen, Nachteile davontragen werden. Dabei wurde jedoch auch die Verantwortung der einzelnen Unternehmen betont: Ein verantwortungsvoller und nachhaltiger Umgang mit den Daten ist besonders in Ermangelung einheitlicher EU-Richtlinien wichtig.