Fragen der digitalen Transformation auf dem Kommunikationskongress in Wien

Veröffentlicht: 28.04.2017

Am 27. April fand zum 5. Mal Österreichs größter Kongress für strategische PR in Wien statt. Im Zuge der Digitalisierung beschäftigten sich die Kommunikationsexperten der DACH-Region in diesem Jahr anläßlich des 25-jährigen Internetjubiläums mit der Frage der digitalen Transformation in der Praxis der PR 4.0. In verschiedenen Vorträgen, Diskussionsrunden und Workshops standen Fragen zu Kulturwandel und veränderter Mediennutzung sowie innovativen Lösungen und Automatisierung der digitalen Kommunikation auf der Agenda. Best Cases lieferten darüber hinaus wertvollen Wissens- und Erfahrungsaustausch.

Digitale Transformation & PR 4.0

Digitale Transformation & PR 4.0

Insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen stellen die Möglichkeiten der digitalen Transformation eine bedeutsame Chance dar, mit der Kommunikationspraxis der Konzerne Schritt zu halten. So bieten sich Newsroom-Konzepte zur themenorientierten Steuerung von Unternehmenskommunikation und Workplace-Lösungen für die interne Kommunikation ebenso und gerade für KMU-spezifische Strukturen und Prozesse als ressourcenoptimierte und praktikable Maßnahmen an.

Digitale Transformation als Chance für KMU

Der Begriff der Digitalisierung wurde bislang kaum konkretisiert. Vielfach herrschen in KMU keine Vorstellungen darüber, wie genau, an welchen Stellen und in welchen Schritten diese umgesetzt werden soll. Die Unternehmenskommunikation kann hier als wichtiger Treiber zur Umsetzung der digitalen Transformation in mittelständischen Unternehmen dienen, da PR 4.0 heute schon gelebte Praxis darstellt. „Betrachtet man den rasanten Medienwandel allein in den letzten fünf Jahren wird klar, dass sich nicht nur diese ominöse Internet sondern auch die sozialen Medien und Networking-Plattformen in der Unternehmenskommunikation durchgesetzt haben. Sie sind Alltag in der Mediennutzung der Kunden und sollten damit auch zum Unternehmensalltag gehören“, fasst PETT PR-Geschäftsführerin Ninette Pett die Notwendigkeit der digitalen Transformation zusammen. „Wer darauf hofft, diese Mode gehe wieder vorbei und sich nur auf die analoge Welt konzentriert, wird früher oder später den Anschluss an die relevanten Zielgruppen verlieren.“

Fragen der digitalen Transformation auf dem Kommunikationskongress in Wien Social Intranet und Mitarbeiter-Apps sind längst keine Zukunftsmusik mehr, ebenso wenig wie virtuelle Pressekonferenzen, Live-Streaming bei Events oder künstliche Intelligenz in der Automatisierung von PR-Texten. Gerade in der Steuerung und Evaluierung sieht Pett auch neue Möglichkeiten der Optimierung im Kommunikationsmanagement: „Technische Innovationen bescheren den Unternehmen nicht mehr Arbeit, sie verändern sie oder reduzieren sie teilweise. Und oftmals stellen sie gerade in KMU sogar die kostengünstigere Lösung dar.“


Ilmenauer Studentenagenturen entwickeln kreative Konzepte- Jenoptik, Flughafen und VR Bank Westthüringen unterstützen als Praxispartner

Veröffentlicht: 12.04.2017

Die Spannung stand den Studierenden der Angewandten Medien- und Kommunikationswissenschaft der TU Ilmenau deutlich ins Gesicht geschrieben:  Mit der Präsentation der drei bislang geheim gehaltenen Auftraggeber lüfteten Fachgebietsleiter Dr. Andreas Schwarz und Kommunikationsberaterin Ninette Pett das Geheimnis um die Aufgabenstellung der nächsten Wochen. Gemeinsam gaben sie am Dienstag den Startschuss für das vom Fachgebiet Public Relations & Technikkommunikation angebotene Praxisseminar zur PR-Konzeption.

Hierzu haben sich unter der Seminarleitung von Katrin Jungnickel und Karoline Oelsner sechs studentische Agenturen gegründet, die in den nächsten Wochen individuelle, auf die jeweilige Aufgabenstellung zugeschnittene Konzeptionen entwickeln werden. In der Einführungsveranstaltung gaben Katrin Lauterbach (Jenoptik AG), Ralf Schomburg (VR Bank Westthüringen) und Hans-Holm Bühl (Flughafen Erfurt-Weimar) als Auftraggeber erste Einblicke in ihre Unternehmen und erklärten die Arbeitsaufträge. In den kommenden Wochen wird ein zweites Treffen vor Ort in den Unternehmen stattfinden, um offene Fragen klären zu können. Ziel ist es, das bisher aus der Wissenschaft erlangte Know-how praxisnah anzuwenden und damit den realen Auftraggebern wertvolle Erkenntnisse zu liefern. Diese Form der Lehrveranstaltung geht dieses Jahr bereits in die 16. Runde. „Die Verbindung von Wissenschaft und Praxis ermöglicht den Studenten einen wertvollen Einblick in das berufliche Handwerk und leistet damit auch einen wichtigen Beitrag zur Qualifizierung des Nachwuchses in unserer Branche“, weiß Ninette Pett, Geschäftsführerin von PETT PR Gesellschaft für Unternehmenskommunikation. Ihr kommt seit diesem Jahr die Aufgabe der Praxisbetreuerin sowie die Gewinnung der Auftraggeber zu. „Die Thüringer Unternehmen stehen solchen Kooperationen sehr aufgeschlossen gegenüber – es gibt sogar schon eine Liste für das nächste Jahr“, berichtet die Kommunikationsberaterin nicht ohne Stolz.

Tatsächlich sind auch die diesjährigen Auftraggeber sehr gespannt auf die Ideen der Studierenden. Schon bei der Namensfindung ihrer Agenturen zeigten sie sich überaus kreativ: Namen wie IlmVision, PRachtwerk oder MAASS Communications sollen die kreative, konzeptionelle oder prozessuale Ausrichtung der Agenturen verdeutlichen. „Mit dem neuen Semester beginnt die intensive und spannende Arbeitsphase von drei Monaten, in denen die zukünftigen Kommunikationsfachleute ihre strategischen Konzepte erarbeiten“, erklärt Dr. Andreas Schwarz, Leiter des Fachgebiets Public Relations & Technikkommunikation an der TU Ilmenau. „Anfang Juli präsentieren unsere Studierenden schließlich ihre Ergebnisse vor einer Fachjury bestehend aus den Seminarleiterinnen, der Agentur PETT PR, den Kommunikationsverantwortlichen der Auftraggeber und meiner Person. Auch die Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG) wird vertreten sein“. Hier wird es noch einmal richtig spannend, denn der Agentur mit dem besten Konzept winkt die Umsetzung ihrer theoretischen Ideen in die Praxis.


Zertifizierte Beratung für den Mittelstand

Frisch eingetroffen – mit diesem Qualitätssiegel darf sich unsere Geschäftsführerin Ninette Pett nun offiziell als geprüfte Beraterin der Offensive Mittelstand bezeichnen.

Das Zertifikat stellt gemeinsame Qualitätsstandards in der Beratung mittelständischer Unternehmen sicher. Ziel der Offensive Mittelstand ist es, kleine und mittlere Unternehmen dabei zu unterstützen, den globalen Megatrend der digitalen Transformation als Chance und Wettbewerbsvorteil zu nutzen.