Ilmenauer Studenten messen sich mit kreativen Konzepten

Veröffentlicht: 19.07.2018

Ein ganzes Semester lang erhielten Studenten intensive Praxiseinblicke: im Studiengang Angewandte Medien- und Kommunikationswissenschaft der TU Ilmenau entwickelten sie im Seminar Public Relations kreative Konzepte für zwei namhafte Thüringer Unternehmen.

Jeweils drei der sechs studentischen „Agenturen“ traten zum Abschluss des Semesters am vergangenen Freitag mit ihren strategischen PR-Konzeptionen gegeneinander an. Damit mündete die intensive Analyse- und Konzeptionsarbeit nach vier Monaten in einer realen Pitchsituation, in welchem sie ihre Ergebnisse den Auftraggebern präsentieren konnten. Betreut wurden die 30 Studenten im 4. Semester von ihren Seminarleiterinnen Elisabeth Wagner-Olfermann und Tatjana Faj, welche sie während der Analysephase sowie bei der Umsetzung methodisch anleiteten. Vielfältige Einblicke in die mittelständische Kommunikationspraxis wie auch fachlich-konstruktives Feedback zur konzeptionellen Arbeit erhielten sie zudem von Ninette Pett als Vertreterin der betreuenden Beratungsgesellschaft für Unternehmenskommunikation aus Gotha.

Die Arbeitsaufträge der Auftraggeber reichten von der strategischen Ausrichtung der Produkt-PR über Analysen zur Ausweitung des Bekanntheitsgrades bis hin zu Konzepten der Fachkräftegewinnung. Von den Ideen und Ergebnissen der Studenten zeigte sich auch die Unternehmen begeistert – mit Sandra Köditz und Steffen Brehme von SAE Schaltanlagenbau Erfurt sowie Daniel Günther und Silvio Hungsberg von Flight Design aus Eisenach saßen jeweils Experten in der Jury, die gemeinsam mit den drei Dozenten die Konzeptionen kritisch beurteilten. Hier setzen sich die beiden Agenturen Prisma Promotions sowie PRima durch – sie wurden von der Jury als Sieger ausgezeichnet.

„Das Niveau der Konzeptionen hat uns überrascht“, berichtet Daniel Günther von Flight Design. „Es waren tolle Ideen dabei, die fundiert erhoben und schlüssig miteinander verknüpft wurden.“ Auch Steffen Brehme von SAE zeigte sich von den Konzeptionen begeistert: „Dank der kreativen Konzeptionen haben wir jetzt einen umfangreichen Fundus an Maßnahmen und Botschaften, den wir für die interne und externe Kommunikation einsetzen können.“ Auch die zweit- und drittplatzierten Kommilitonen haben mit ihrer Arbeit viel gewonnen: Die Studenten konnten einen praxisnahen Einblick in ihr späteres Tätigkeitsfeld erhalten. Sie sichern sich damit nicht nur einen Pluspunkt im Lebenslauf sondern nutzten auch schon mal den direkten Kontakt zum potentiellen Praktikumsunternehmen oder Projektpartner für die kommende Abschlussarbeit.

P.S. Auch für 2019 suchen PETT PR und die TU ILmenau wieder reale „Auftraggeber“ aus der Wirtschaft, die mit ihren Aufgabenstellungen die Nachwuchsagenturen herausfordern. Ansprechpartner hierfür ist Ninette Pett (n.pett@pett-pr.de).


Mehr Kommunikation in der Managementlehre

Veröffentlicht: 25.06.2018

„Kommunikation ist genauso ein wertschöpfender Faktor wie Personal oder Kapital – dementsprechend sollte dieser Bereich auch genauso gesteuert werden“, resümierte Ninette Pett am 23. Juni 2018 am Ende ihres Vortrages zur strategischen Kommunikaton als Erfolgsfaktor für KMU.

Anläßlich ihres 20-jährigen Bestehens hatte die Hochschule Gera-Eisenach Studenten, Alumni und Partner aus Wirtschaft und Politik eingeladen. Ein abwechslungsreiches Vortragsprogramm bot vielfältige Einblicke in die Bereiche BWL und Engineering, musikalische und historische Programmpunkte rundeten den Jubiläumstag ab. Zwischen DSGVO, neuen Vertriebswegen und aktuellen Managementanforderungen reihte sich der  Impuls zur Mittelstandskommunikation ein: „Kommunikation wird unterschätzt, schließlich machen das die Mitarbeiter ja täglich im Privaten wie auch im Beruflichen. Unternehmenskommunikation jedoch umfasst alle kommunikativen Felder, von der Organisationskommunikation über die Marktkommunikation bis hin zur PR – und diese Prozesse sind zu weitreichend, als das man sie sich selbst überlassen darf.“ Mehr Kommunikation in der Managementlehre, das wünscht sie sich für  heutige und zukünftige Studentengenerationen.

 


PETT PR auf Wachstumskurs-Beratungsgesellschaft weiht neue Bürofläche ein

Veröffentlicht: 23.03.2018

„Der Standortwechsel hat uns gutgetan!“ Damit fasste Ninette Pett, Geschäftsführerin der PETT PR Gesellschaft für Unternehmenskommunikation mbH & Co. KG die Entwicklung der letzten Monate zusammen. Die Beratungsgesellschaft hatte im Februar innerhalb Gothas den Standort gewechselt und ist nun auf doppelter Fläche und in Bürogemeinschaft mit den Programmierern der Coderider GmbH in der Gleichenstraße zu finden. Am 22.März weihten die beiden Firmen zunächst im kleineren Kreis die neuen Räume ein. Ausschlaggebend für den Umzug war zunächst ein Platzproblem – die Zahl der Mitarbeiter ist in den letzten Jahren stetig gewachsen. Hinzu kamen neue Pläne zur Entwicklung der Geschäftsfelder Beratung und Weiterbildung.

Das 2006 gegründete Unternehmen beschäftigt heute acht Mitarbeiter, davon auch Auszubildende im dualen Studium Marketing/PR. Ursprünglich gewachsen als einzige in Thüringen spezialisierte PR-Agentur konzentrieren sich die KommunikationsberaterInnen seit 2014 auf das Kommunikationsmanagement mittelständischer Unternehmen. Analysen, Strategieentwicklung, Konzepte und Maßnahmenplanung sowie die Steuerung und das abschließende Controlling von Kommunikationsmaßnahmen gehören heute zum Tagesgeschäft.

Im September plant das Team dann eine große Einweihungsfeier, so Pett: „Bis dahin sind wir richtig angekommen und können den Anlass mit einer Hausmesse verbinden.“


Erstes DPRG-Landsgruppentreffen beschäftigt sich mit der Problematik Mitarbeiterbindung

Erstes DPRG-Landsgruppentreffen beschäftigt sich mit der Problematik Mitarbeiterbindung

Am 22. März 2018 kamen PR-Fachleute aus Thüringen zum ersten diesjährigen Treffen der DPRG-Landesgruppe Sachsen-Anhalt/Thüringen zusammen. Gastgeber des Netzwerkabends war die in Ichtershausen ansässige IHI Charging Systems International Germany GmbH, deren Mitarbeiter an zahlreichen computerfernen Arbeitsplätzen tätig sind. Passend dazu stand die Veranstaltungsreihe unter der Fragestellung „Interne Kommunikation – wie binde ich computerferne Mitarbeiter ein?“.

Nach der Begrüßung durch die stellvertretende DPRG-Landesvorsitzende Ninette Pett führte Prof. Dr. Jeffrey Wimmer von der IMWK Universität Augsburg in das Thema ein. In seinem wissenschaftlichen Beitrag zum  “Einsatz von Gamification in der IK“ stellte er den Nutzen von Gamification in der Mitarbeiterkommunikation dar. Er betonte, dass der spielerische Ansatz tatsächlich für höhere Aufmerksamkeit und Motivation bei Mitarbeitern sorgen kann, allerdings eigne sich dies eher für kurzfristige Effekte, als für nachhaltige Wirkungen.

Crossmediale Mitarbeiterkommunikation der HR-Abteilung

Anschließend präsentierte IHI-Werksleiter Dr. Daniel Bader die Aufgaben und Funktionen des sogenannten Q-Best Centers. Dieses dient bei IHI neben verschiedenen Onlinekanälen zur aktuellen Information der Mitarbeiter. Ins Details führte HR-Leiterin Doreen Erkenbrecher: „Wir nutzen hier zahlreiche Kanäle parallel, um den direkten Austausch mit den Schicht-Mitarbeitern im Werk, aber auch denen in Elternzeit und Krankheit zu pflegen. Seit letztem Jahr zählt dazu auch eine App zur quartalsweisen Mitarbeiterbefragung.“

Netzwerk baut Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis

Die Kombination aus wissenschaftlichem und fachlichem Input gab reichlich Anlass zum Austausch unter den Teilnehmern. Informationen zu weiteren Veranstaltungen und Themen des Landesverbandes erhalten Interessierte unter www.dprg.de. Darüber hinaus kann in den virtuellen Communities der sozialen Netzwerke der Austausch im DPRG-Netzwerk Thüringen gepflegt werden. Die nächste Veranstaltung im Freistaat findet am 13. Juli an der TU Ilmenau statt. Hier präsentieren vier studentische Nachwuchsagenturen ihre PR-Konzeptionen zu den Aufgabenstellen der zwei Auftraggeber aus der Industrie.


Erfolgreiche 8. Young Entrepreneurship Conference in Madrid

Veröffentlicht: 02.12.2017

Wissen – Expertise – Erfahrung – Beziehungen: mit diesen Ergebnissen kann die 8. Young Entrepreneurship Conference in Madrid zusammengefasst werden. Vom 29.11. bis 1.12. trafen sich hier rund 50 junge Unternehmen aus elf Ländern Europas, um über Fragen der Bildungs-, Wirtschafts-und Finanzierungsposlitik, der Wahrnehmung von Unternehmertum, den Herausforderungen der digitalen Transformation und innovative Strategien zu diskutieren.

Für PETT PR standen die Themen Kommunikationsstrategien & Management auf der Agenda – besondere Einblicke boten sich daher im Rahmen der Master Class an der IE Business School of Madrid sowie bei einem Treffen mit Adolfo Baras, Marketingleiter beim spanischen Fussballverband La Liga.

Vertieft werden konnten ebenso die im Rahmen des EYEC7 in Stockholm geknüpften Kontakte – darüber hinaus kamen zahlreiche neue interessante Gesprächspartner hinzu. Die in den Gesprächen entstandenen Ideen zur Digitalisierung von Kommunikationsprozessen sollen in den nächsten Monaten Schritt für Schritt realisiert und in den Kommunikationskonzepten der mittelständischen Kundenunternehmen umgesetzt werden.

 

 


Paartherapie einer historischen Beziehung

Veröffentlicht: 27.10.2017

Am 26. Oktober fand im Rahmen des VC Campus der TU Ilmenau im Technologie- und Gründerzentrum das diesjährige World Café statt, welches eine klassische Podiumsdiskussion an drei Thementischen mit Aspekten des Speed-Datings verband. Diese erste Kooperationsveranstaltung des DJV und der DPRG zum Thema ‘Journalismus meets PR’ zeigte anschaulich Schwierigkeiten und Chancen in der Kommunikation und Kooperation der beiden Branchen auf.

Das kontroverse Thema der wechselseitigen Beziehung griff Dr. Andreas Schwarz, Leiter des Fachgebiets Technikkommunikation und Public Relations der TU Ilmenau, für die anwesenden Vertreter der beiden Zünfte mit einem Impuls auf. Er zeigte anhand von Modellen und aktuellen Beispielen, dass die beiden Bereiche entgegen des allgemeinen Verständnisses viele Parallelen und Abhängigkeiten aufweisen. Nicht zuletzt ging er auf bekannte Theorien wie die Determinationsthese von Barbera Baerns und die daraus hervorgehenden Modelle (Intereffikationsmodell nach Bentele, Koorientierungsmodell) ein. Diese vermitteln ein Abhängigkeitsverhältnis der Branchen – die einst auseinander hervorgingen – indem sie Interaktion und Adaption von Themenkomplexen hervorhoben und die gegenseitige Koorientierung im Bereich der Nachrichtenwerte darlegten.

Unterstützt wurden diese Thesen durch aktuelle, fundierte Studien, die das Rollenverständnis und das Bild von PR-Akteuren und Journalisten zueinander untersuchten: so würden Beziehungen zu Journalisten von Seiten der PR’ler oftmals positiver eingeschätzt als umgekehrt. Missverständnisse und vorhandene Vorurteile liessen sich jedoch durch persönlichen Kontakt ausräumen, da die kritische Werthaltung und die Skepsis durch Kooperation abnimmt. Ob als Lösung eine langfristige und dauerhafte Zusammenarbeit Sinn macht, ließ er dabei offen. Abschließend ging er auch auf Zukunftsperspektiven und vorherrschende Entwicklungen vor allem im Bereich Werbung und Content Marketing im Verhältnis zum Journalismus ein. Ebenso sprach er kurz den Aspekt der Pressearbeit 4.0 und die damit einhergehenden Visionen und Risiken an.

In der anschließenden Diskussion nahmen Vertreter beider Branchen, darunter die beiden Redakteurinnen Heidje Beutel und Doreen Huth, Elke Siedhoff-Müller (N3), Ninette Pett (PETT PR) sowie Dr. Schwarz selbst, teil. Die Teilnehmer konnten in den Disziplinen Authentizität, Datenverarbeitung und -verbreitung, Contentbedarf, Krisenkommunikation, dem Spannungsverhältnis Marketing & PR, Social Media sowie Influencer viele neue Erkenntnisse gewinnen, sich ausgewogen austauschen und dynamisch debattieren.

Den gemeinsamen Konsens bildete dabei nicht selten die Erleichterung des Berufsalltags durch die Kooperation beider Akteure. Ein Beispiel zeigt die externe Kommunikation großer Unternehmen durch Pressesprecher und Pressemitteilungen oder Informationsmanagement mit Journalisten.

Probleme und Spannungen würden hingegen in kleineren Unternehmen existieren, da es Journalisten zunehmend schwerer falle, an neutrale und gesicherte Informationen zu kommen. Sie kritisieren, dass mangelhaft ausgebildete Pressesprecher oft unvollständig, einseitig oder gar werblich informierten. Zudem seien diese schwer erreichbar, gäben selten direkte Antworten oder vermieden Diskussionen.

Mehrfach geriet der Bereich Public Relations auch in die Kritik, immer näher an Marketing & Vertrieb orientiert zu sein. Wobei PR’ler in erster Linie für Reputation und Kommunikation im Bereich Politik, Wirtschaft und Gesellschaft verantwortlich sind und sich so vom Marketing abheben sollten. Welche Erfolgsstrategie für Unternehmen schlussendlich die bessere ist, konnte nicht erörtert werden. Dies müsse jeder für sich selbst entscheiden.

Zukunftsperspektivisch wurden zum Abschluss vor allem die multimediale und audiovisuelle Entwicklung der Berichterstattung beider Gebiete erörtert. Diese – vor allem für den fachlichen Nachwuchs – relevanten Einblicke könnten unter anderem ein interessanter Aufhänger für eine Folgeveranstaltung im kommenden Jahr sein.

 

 

 


2. DPRG Netzwerktreffen Thema: Personalrecruiting 4.0

Veröffentlicht: 04.09.2017

Am 21. September 2017 treffen sich zum zweiten Mal PR-Verantwortliche und Sprecher aus dem mitteldeutschen Raum, um über das Thema Personalrecruiting 4.0 aus der Kommunikationsperspektive zu diskutieren. Welchen Beitrag kann die PR leisten, den Fachkräftemangel in Unternehmen zu beheben? Wie muss modernes Personalrecruiting gestaltet sein, um die junge, umworbene Zielgruppe anzusprechen?

Ausführlichere Informationen finden Sie hierzu unter diesem Link sowie die Anmeldung.

 


Grundlagenseminar „Professionelle Videoproduktion mit dem Smartphone“ am 22. August 2017

Veröffentlicht: 28.08.2017

Von der Idee bis zu den Aufnahmen, über Vertonen, Schneiden und Produzieren bis hin zum Einbetten und Teilen reichten die Inhalte am Dienstag im Grundlagenseminar zur Video-PR im Businessloft Erfurt.
Ninette Pett und Digital Artist Christian Badelt leiteten Kommunikationsverantwortliche aus PR und Marketing mit hilfreichen Tipps und Übungen an: Dabei wurde neben dem Einsatz von Videoclips in der internen und externen Kommunikation auch die technischen Voraussetzungen besprochen sowie Empfehlungen für praktische Tools und passender Software gegeben.

Am Nachmittag übten sich die Teilnehmer am ersten eigenen Konzept, das direkt in die eigenen Aufnahmeversuche in der Erfurter Innenstadt einfloss. Zurück im Businessloft setzten sie die Filmschnipsel in den vorgestellten Apps mit professioneller Hilfe der Dozenten zusammen. Am Ende präsentierte jeder Teilnehmer sein Erstlingswerk und sammelte Kritiken und Tipps des Auditoriums. Alle Teilnehmer konnten sich viele Ideen und Material für zukünftige Projekte mitnehmen.
Das Folgende Video zeigt eines der Erstlingswerke und Thematisiert den Ablauf des Seminars.