9. Mittelstandsball in Gotha – Ehrenverleihung für Unternehmensnachfolge

Veröffentlicht: 30.01.2018

Am 27. Januar 2018 fand zum neunten Mal der Mittelstandsball in Gotha statt. Dort trafen sich Mittelständler aus der Region, um den Abend für ungezwungenen Gedankenaustausch zu nutzen und Unternehmerkollegen kennenzulernen. Anwesend waren aber auch Repräsentanten der Politik und Verwaltung, ebenso wie Vertreter der Kreditwirtschaft.


Höhepunkt des Abends war die Preisverleihung des Ehrenpreises für die gelungenste Unternehmensnachfolge, die in diesem Jahr die Krumbein.rationell GmbH & Co. KG mit nach Hause nehmen durfte. Mit über 50 Mitarbeitern ist Krumbein ein familiär geführtes, mittelständisches Unternehmen, das seit mehr als 30 Jahren für innovative und kundenorientierte Lösungen sorgt. Vor nun knapp zweieinhalb Jahren hatte Firmengründer Wolfgang Krumbein die Firma an deinen Sohn übertragen, der diese nun mit großem Erfolg weiterführt. Dabei steht ihm die PETT PR Gesellschaft für Unternehmenskommunikation nun beratend zur Seite und freut sich mit der Unternehmerfamilie über die verdiente Ehrung.

Aber auch der Spaß kam dank des Entertainment Programms nicht zu kurz: Motsi Mabuse zog zusammen mit ihrem Ehemann Evgenij Voznyuk das Publikum mit tänzerischen Showeinlagen in ihren Bann.  Das Profi-Tanzpaar verabschiedete sich  damit vorerst von der Showbühne, was vom Publikum gebührend gewürdigt wurde.


Mit dem DPRG Take-Off ins Jahr 2018

Veröffentlicht: 28.01.2018

Mit fachlichem Input und einem Grund zum Feiern startete zu Beginn des neuen Jahres 2018 der DPRG Take-Off in Berlin: Der Verband feierte sein 60. Jubiläum vor allem unter dem Dachthema der Akzeptanz. Dieses wichtige Themenfeld ist nicht nur relevant im Bereich Kampagnenführung, sondern auch im Rahmen neuer Technologien sowie der Krisen- und Markenkommunikation. Auch Interessenten und Nicht-Mitglieder der DPRG waren eingeladen, um sich an der interdisziplinären Diskussion und dem Kontaktaustausch zu beteiligen.

Die Arbeitskreise der DPRG erstrecken sich von „Gesundheitskommunikation“ über „Public Affairs“ und  „Krisenkommunikation“ bis hin zu „Verbandskommunikation“. Gespräche griffen häufig vor allem das Thema digitale Transformation auf. Zu den weiteren diskutierten Themenfelder zählten auch Bewegtbild und Video-Content. Dabei wird fälschlicherweise oft angenommen, die Technik sei entscheidend für die Qualität eines Medienproduktes, während  es eher die authentische Story des Medienproduktes selbst ist.

In den Arbeitskreisen “Public Affairs” und “Sprache und Unternehmenskultur” gaben Politiker und Hochschulabgesandte in verschiedenen Podiumsdiskussionen Impulse zu den Themen Lobbyismus in Deutschland und der richtigen Sprache in Konflikten und kritischen Situationen. Ein weiteres großes Themenfeld bildete die Krisenkommunikation mit einem Einblick in die Rolle des Pressesprechers im Issue Management. Der Einblick in brancheninterne Erfahrungen gab Anlass, sich auszutauschen und Wissensstände abzugleichen und zu vergrößern. Das wachsende Netzwerk konnte viele Interessierte für sich begeistern und Wissen interdisziplinär an alle Mitglieder vermitteln.  


Presseball in Berlin mit Ehrengast Walter Kohl

Veröffentlicht: 15.01.2018

Am 13. Januar 2018 fand zum 117. Mal der vom Bundesverband für mittelständische Wirtschaft (BVMW) unterstütze Presseball in Berlin statt. Ursprünglich entstand diese Veranstaltung als Wohltätigkeitsveranstaltung für notleidende Journalisten, heutzutage aber stellt sie eine Begegnungsplattform für alle Persönlichkeiten der internationalen Medienwelt dar.

 

Nicht nur Vertreter der Public Affairs und Public Relations, sondern auch Akteure des Journalismus der Politik,  Kultur und Wirtschaft zog es ins Maritim Hotel, das den Rahmen für offene Diskussionen über das aktuelle Weltgeschehen und die branchenübergreifenden Themenfelder bot.

Wie ehemals schon viele Politiker fanden sich auch dieses Jahr hochkarätige Gäste wie zum Beispiel Finanzanalyst Walter Kohl auf dem Presseball ein. Seine Rede über die 40-jährige Erfolgsgeschichte seiner Eltern rührte und inspirierte viele Anwesende.


Auch kulinarisch wurden die Besucher mit einem Buffet verschiedenster Köstlichkeiten verwöhnt. Solisten und Bands sorgten dafür, dass das Tanzbein geschwungen werden konnte. Ein weiteres Highlight stellte die traditionelle Tombola mit knapp 1000 Preisen dar, die allesamt von Sponsoren bereitgestellt wurden.


Neue Perspektiven – Startup Camp der Thüringer Hochschulen 2018

Veröffentlicht: 22.12.2017

Das Startup Camp der Thüringer Hochschulen fand vom 18. bis zum 20. Dezember in Erfurt statt und beschäftigte sich mit neuen Gründerthemen und Perspektiven – egal ob Technologien oder Kultur. Die Veranstaltung erfolgte mithilfe der Erfurter Fachhochschule sowie dem Thüringer Hochschulgründernetzwerk.

Studierende aus ganz Thüringen hatten die Gelegenheit, eine ihrer Ideen vorwärts zu bringen. In selbst gebildeten Gruppen erhielten sie die Gelegenheit, unter der Leitung verschiedener Branchenexperten ein Ideenkonzept ausarbeiten, um es dann einer professionellen Jury zu präsentieren.

Profitieren konnten die Teilnehmer während des Prozesses von Diskussionen und Vorträge bis hin zu Perspektiven aus Expertensicht. Es entstanden viele Ideen und Geschäftsmodelle für heute und morgen, die Themen sämtlicher Branchen aufgriffen.

Anja Hauer, Kreativmanagerin von PETT PR nahm dieses Jahr die Expertenrolle für Marketingconsulting und Kreativmanagement der StartUps ein und gab wertvolle Gründertipps, die sie dank ihrer Tätigkeit als Gesellschafterin und Existenzgründerin bestens weitergeben kann.

Nach drei intensiven Tagen der Ausarbeitung ihrer Ideen, ersten Tests auf Herz und Nieren, sowie dem Netzwerken und Austausch untereinander, waren alle Vorbereitungen abgeschlossen, um die Ideen vor einer Jury zu präsentieren. Auch hier war PETT PR vertreten: Ninette Pett bewertete in Gemeinschaft mit Prof. Dr. Schwarz von der FH Erfurt, Christiane Kilian von STIFT Thüringen und Holger Holland, Landesvorsitzender der Wirtschaftsjuroren, die Gründungskonzepte.  Vor dem versammelten Publikum wurden abschließend die Preise verliehen und weitere Verabredungen für zukünftige Kooperationen getätigt.

Das Start-Up “TELESCROB” ging schlussendlich als Sieger hervor. Als Preis winkte für den Gewinner des Pitches ein kostenfreier Gründerplatz zur Ignition – der Thüringer Grüdermesse im Februar 2018 in Erfurt.


Erfolgreiche 8. Young Entrepreneurship Conference in Madrid

Veröffentlicht: 02.12.2017

Wissen – Expertise – Erfahrung – Beziehungen: mit diesen Ergebnissen kann die 8. Young Entrepreneurship Conference in Madrid zusammengefasst werden. Vom 29.11. bis 1.12. trafen sich hier rund 50 junge Unternehmen aus elf Ländern Europas, um über Fragen der Bildungs-, Wirtschafts-und Finanzierungsposlitik, der Wahrnehmung von Unternehmertum, den Herausforderungen der digitalen Transformation und innovative Strategien zu diskutieren.

Für PETT PR standen die Themen Kommunikationsstrategien & Management auf der Agenda – besondere Einblicke boten sich daher im Rahmen der Master Class an der IE Business School of Madrid sowie bei einem Treffen mit Adolfo Baras, Marketingleiter beim spanischen Fussballverband La Liga.

Vertieft werden konnten ebenso die im Rahmen des EYEC7 in Stockholm geknüpften Kontakte – darüber hinaus kamen zahlreiche neue interessante Gesprächspartner hinzu. Die in den Gesprächen entstandenen Ideen zur Digitalisierung von Kommunikationsprozessen sollen in den nächsten Monaten Schritt für Schritt realisiert und in den Kommunikationskonzepten der mittelständischen Kundenunternehmen umgesetzt werden.

 

 


Marketing/PR im Englischunterricht am Gustav-Freytag-Gymnasium

Veröffentlicht: 30.10.2017

Am vergangenen Donnerstag stand eine besondere Schulstunde für die Schüler der 10. Klasse des Gustav-Freytag-Gymnasiums an: Statt ihrer Lehrerin Annett Theinert unterrichtete den speziellen Kurs in Wirtschaftsenglisch dieses Mal PETT PR-Mitarbeite Michael Bertko. Diese Zusammenarbeit ist Teil eines für Gotha einzigartigen Modellprojekts, das mit dem neuen Schuljahr gestartet ist: Die Schüler gründeten ihre eigenen fiktiven Unternehmen, anhand derer sie das nötige Vokabular etwa für Produktbeschreibungen oder Beschwerdebriefe praxisnah lernen. Inhalt der gestrigen Unterrichtseinheit waren Einblicke in wirksames Marketing und PR für die Schülerfirmen.

Förderer des Projekts ist die Wirtschaftsinitiative Westthüringen – Ende September hatte das Gothaer Autohaus Rainer Seyfarth gemeinsam mit der VR Bank Westthüringen eG für die Dauer von drei Jahren die Patenschaft über das Gymnasium übernommen. Ziel ist nicht nur die finanzielle Unterstützung, sondern auch eine stärkere Vernetzung und Zusammenarbeit zwischen Schule und hiesiger Wirtschaft. Der anwendungsbezogene Englischkurs ist nur eines von zahlreichen Projekten, die Schülern bei der Berufsorientierung, der Berufswahlvorbereitung sowie der Stärkung der Ausbildungsreife helfen sollen.

Auch für die Firmen bietet sich hier eine gelungene Möglichkeit des Wissenstransfers, wie Michael Bertko bestätigt: „Man bekommt einen Eindruck, wie engagiert die Schüler sind. Gerade Themen aus der Praxis vorgetragen sind nicht im Lehrplan enthalten. Daher bietet sich mit solch einem Engagement die Option frühzeitig Talente zu entdecken.“. Das Unternehmen PETT PR hatte schon mehrfach die Chance zum Austausch mit den Schülern wahrgenommen.


Paartherapie einer historischen Beziehung

Veröffentlicht: 27.10.2017

Am 26. Oktober fand im Rahmen des VC Campus der TU Ilmenau im Technologie- und Gründerzentrum das diesjährige World Café statt, welches eine klassische Podiumsdiskussion an drei Thementischen mit Aspekten des Speed-Datings verband. Diese erste Kooperationsveranstaltung des DJV und der DPRG zum Thema ‘Journalismus meets PR’ zeigte anschaulich Schwierigkeiten und Chancen in der Kommunikation und Kooperation der beiden Branchen auf.

Das kontroverse Thema der wechselseitigen Beziehung griff Dr. Andreas Schwarz, Leiter des Fachgebiets Technikkommunikation und Public Relations der TU Ilmenau, für die anwesenden Vertreter der beiden Zünfte mit einem Impuls auf. Er zeigte anhand von Modellen und aktuellen Beispielen, dass die beiden Bereiche entgegen des allgemeinen Verständnisses viele Parallelen und Abhängigkeiten aufweisen. Nicht zuletzt ging er auf bekannte Theorien wie die Determinationsthese von Barbera Baerns und die daraus hervorgehenden Modelle (Intereffikationsmodell nach Bentele, Koorientierungsmodell) ein. Diese vermitteln ein Abhängigkeitsverhältnis der Branchen – die einst auseinander hervorgingen – indem sie Interaktion und Adaption von Themenkomplexen hervorhoben und die gegenseitige Koorientierung im Bereich der Nachrichtenwerte darlegten.

Unterstützt wurden diese Thesen durch aktuelle, fundierte Studien, die das Rollenverständnis und das Bild von PR-Akteuren und Journalisten zueinander untersuchten: so würden Beziehungen zu Journalisten von Seiten der PR’ler oftmals positiver eingeschätzt als umgekehrt. Missverständnisse und vorhandene Vorurteile liessen sich jedoch durch persönlichen Kontakt ausräumen, da die kritische Werthaltung und die Skepsis durch Kooperation abnimmt. Ob als Lösung eine langfristige und dauerhafte Zusammenarbeit Sinn macht, ließ er dabei offen. Abschließend ging er auch auf Zukunftsperspektiven und vorherrschende Entwicklungen vor allem im Bereich Werbung und Content Marketing im Verhältnis zum Journalismus ein. Ebenso sprach er kurz den Aspekt der Pressearbeit 4.0 und die damit einhergehenden Visionen und Risiken an.

In der anschließenden Diskussion nahmen Vertreter beider Branchen, darunter die beiden Redakteurinnen Heidje Beutel und Doreen Huth, Elke Siedhoff-Müller (N3), Ninette Pett (PETT PR) sowie Dr. Schwarz selbst, teil. Die Teilnehmer konnten in den Disziplinen Authentizität, Datenverarbeitung und -verbreitung, Contentbedarf, Krisenkommunikation, dem Spannungsverhältnis Marketing & PR, Social Media sowie Influencer viele neue Erkenntnisse gewinnen, sich ausgewogen austauschen und dynamisch debattieren.

Den gemeinsamen Konsens bildete dabei nicht selten die Erleichterung des Berufsalltags durch die Kooperation beider Akteure. Ein Beispiel zeigt die externe Kommunikation großer Unternehmen durch Pressesprecher und Pressemitteilungen oder Informationsmanagement mit Journalisten.

Probleme und Spannungen würden hingegen in kleineren Unternehmen existieren, da es Journalisten zunehmend schwerer falle, an neutrale und gesicherte Informationen zu kommen. Sie kritisieren, dass mangelhaft ausgebildete Pressesprecher oft unvollständig, einseitig oder gar werblich informierten. Zudem seien diese schwer erreichbar, gäben selten direkte Antworten oder vermieden Diskussionen.

Mehrfach geriet der Bereich Public Relations auch in die Kritik, immer näher an Marketing & Vertrieb orientiert zu sein. Wobei PR’ler in erster Linie für Reputation und Kommunikation im Bereich Politik, Wirtschaft und Gesellschaft verantwortlich sind und sich so vom Marketing abheben sollten. Welche Erfolgsstrategie für Unternehmen schlussendlich die bessere ist, konnte nicht erörtert werden. Dies müsse jeder für sich selbst entscheiden.

Zukunftsperspektivisch wurden zum Abschluss vor allem die multimediale und audiovisuelle Entwicklung der Berichterstattung beider Gebiete erörtert. Diese – vor allem für den fachlichen Nachwuchs – relevanten Einblicke könnten unter anderem ein interessanter Aufhänger für eine Folgeveranstaltung im kommenden Jahr sein.

 

 

 


„Vertriebsstrategie schlägt Geschäftsidee“ – konTHAKt #Jena

Veröffentlicht: 25.10.2017

Kann gute Vertriebsstrategie in der Kundengewinnung eine geniale Geschäftsidee dominieren? Diese Fragestellung wurde auf der konTHAKt im JenTower am 23. Oktober angeregt diskutiert. Auf dem Podium standen Wolfgang Struensee (Inhaber Crestcom Führungsschulen Thüringen und Sachsen), ebenso Impulsgeber der konTHAKt, Holger Weser (Geschäftsführer Flymint GmbH), Christian Seidel (Geschäftsführer Samt & Seidel) und Ninette Pett (Inhaberin PETT|PR). In ihren Augen herrscht ein wechselseitiges Spannungsverhältnis zwischen Vertrieb und Geschäftsmodell: Ein schlechter Vertrieb kann das beste Produkt für Kunden uninteressant machen, während ohne gutes Produkt der nachhaltige Vertrieb leidet.

Mit der immer stärkeren Digitalisierung aller Lebensbereiche können viele Unternehmen neue Vertriebswege auch über strategische externe Kommunikation und gute Reputation erschliessen. Dabei sollte man vor allem planvoll herangehen und sich der Ziele und Zielgruppe seines Produktes bewusst sein. Hat man einmal diese Aspekte ergründet, kann der geeignete Vertriebsweg zum Kunden integriert als Teil der Unternehmenskommunikation umgesetzt werden. Die Experten waren sich in einem Punkt einig: es gibt viele Möglichkeiten für eine erfolgreiche Umsetzung der Kommunikations- und Vertriebspolitik, ein universelles Erfolgsrezept gibt es jedoch nicht.