Ilmenauer Studentenagenturen entwickeln kreative Konzepte- Jenoptik, Flughafen und VR Bank Westthüringen unterstützen als Praxispartner

Die Spannung stand den Studierenden der Angewandten Medien- und Kommunikationswissenschaft der TU Ilmenau deutlich ins Gesicht geschrieben:  Mit der Präsentation der drei bislang geheim gehaltenen Auftraggeber lüfteten Fachgebietsleiter Dr. Andreas Schwarz und Kommunikationsberaterin Ninette Pett das Geheimnis um die Aufgabenstellung der nächsten Wochen. Gemeinsam gaben sie am Dienstag den Startschuss für das vom Fachgebiet Public Relations & Technikkommunikation angebotene Praxisseminar zur PR-Konzeption.

Hierzu haben sich unter der Seminarleitung von Katrin Jungnickel und Karoline Oelsner sechs studentische Agenturen gegründet, die in den nächsten Wochen individuelle, auf die jeweilige Aufgabenstellung zugeschnittene Konzeptionen entwickeln werden. In der Einführungsveranstaltung gaben Katrin Lauterbach (Jenoptik AG), Ralf Schomburg (VR Bank Westthüringen) und Hans-Holm Bühl (Flughafen Erfurt-Weimar) als Auftraggeber erste Einblicke in ihre Unternehmen und erklärten die Arbeitsaufträge. In den kommenden Wochen wird ein zweites Treffen vor Ort in den Unternehmen stattfinden, um offene Fragen klären zu können. Ziel ist es, das bisher aus der Wissenschaft erlangte Know-how praxisnah anzuwenden und damit den realen Auftraggebern wertvolle Erkenntnisse zu liefern. Diese Form der Lehrveranstaltung geht dieses Jahr bereits in die 16. Runde. „Die Verbindung von Wissenschaft und Praxis ermöglicht den Studenten einen wertvollen Einblick in das berufliche Handwerk und leistet damit auch einen wichtigen Beitrag zur Qualifizierung des Nachwuchses in unserer Branche“, weiß Ninette Pett, Geschäftsführerin von PETT PR Gesellschaft für Unternehmenskommunikation. Ihr kommt seit diesem Jahr die Aufgabe der Praxisbetreuerin sowie die Gewinnung der Auftraggeber zu. „Die Thüringer Unternehmen stehen solchen Kooperationen sehr aufgeschlossen gegenüber – es gibt sogar schon eine Liste für das nächste Jahr“, berichtet die Kommunikationsberaterin nicht ohne Stolz.

Tatsächlich sind auch die diesjährigen Auftraggeber sehr gespannt auf die Ideen der Studierenden. Schon bei der Namensfindung ihrer Agenturen zeigten sie sich überaus kreativ: Namen wie IlmVision, PRachtwerk oder MAASS Communications sollen die kreative, konzeptionelle oder prozessuale Ausrichtung der Agenturen verdeutlichen. „Mit dem neuen Semester beginnt die intensive und spannende Arbeitsphase von drei Monaten, in denen die zukünftigen Kommunikationsfachleute ihre strategischen Konzepte erarbeiten“, erklärt Dr. Andreas Schwarz, Leiter des Fachgebiets Public Relations & Technikkommunikation an der TU Ilmenau. „Anfang Juli präsentieren unsere Studierenden schließlich ihre Ergebnisse vor einer Fachjury bestehend aus den Seminarleiterinnen, der Agentur PETT PR, den Kommunikationsverantwortlichen der Auftraggeber und meiner Person. Auch die Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG) wird vertreten sein“. Hier wird es noch einmal richtig spannend, denn der Agentur mit dem besten Konzept winkt die Umsetzung ihrer theoretischen Ideen in die Praxis.