Vorbild-Unternehmerin diskutiert mit Stipendiaten zum Unternehmertum

Veröffentlicht: 11.01.2019

Im Rahmen des Stipendiatenpogramms SCHULEWIRTSCHAFT Thüringen wünschten sich die Teilnehmer Anfang Dezember einen Vortrag zum Unternehmertum: So berichtete die Thüringer Vorbild-Unternehmerin Ninette Pett als Gründerin und Geschäftsführerin der Firma Pett PR Gesellschaft für Unternehmenskommunikation über ihren beruflichen Lebensweg und ihre Entscheidung, eine eigene Firma zu leiten. Die Gothaer Unternehmerin stellte den Schülerinnen und Schülern deshalb ihre berufliche Laufbahn vor, diskutierte mit ihnen offen über ihre Erfahrungen, Hürden und Chancen im Unternehmertum.

Pett gehört seit 2018 zu einer von derzeit drei Thüringer Vorbild-Unternehmerinnen der bga: Die bundesweite Gründerinnenagentur ist ein deutschlandweites Kompetenz- und
Servicezentrum zur unternehmerischen Selbständigkeit von Frauen. Sie soll Frauen zu beruflicher Selbständigkeit ermutigen und Mädchen für das Berufsbild Unternehmerin begeistern. Europaweit gilt die bga inzwischen als Vorzeigemodell und Thinktank zu Female Entrepreneurship.


Neuer Arbeitskreis für Mittelstandskommunikation bietet Austausch und Impulse im Zuge der Digitalisierung

Veröffentlicht: 03.01.2019

So mannigfaltig das Feld inhabergeführter kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) ist, so besonders sind ihre Organisations- und Entscheidungsprozesse. Obwohl sie vor den gleichen Herausforderungen stehen wie große Unternehmen und ebenso unter dem Druck von Fachkräftemangel und Digitalisierung neue Wege gehen müssen, tun sie dies auf eine andere Art und Weise. Allein am Beispiel der Mittelstandskommunikation lassen sich deutliche Unterschiede erkennen. Dies ist nicht zuletzt den eingeschränkten personellen und zeitlichen Ressourcen geschuldet.

Krisenkommunikation, digitale Transformation, Bewegtbilder, SMART Data-Nutzung oder interne Kommunikation sind wichtige Themen, die gerade erst auf die Agenda der Mittelständler rücken. Es braucht somit eigene Austauschplattformen, da trotz aller gemeinsamen Herausforderungen markante Unterschiede zu großen Unternehmen bestehen. Bei KMU handelt es sich nicht um herunterskalierbare Konzernstrukturen. Sie folgen eigenen Regeln, bevorzugen kurze Planungshorizonte, agieren situations- und anlassbezogen nach iterativen Trial- und Error-Schleifen. Sie orientieren sich oftmals vorwiegend an den vorhandenen Ressourcen statt an strategischen Zielen.

Nicht nach Lehrbuch und trotzdem erfolgreich? Warum mittelständische Unternehmen nach anderen Regeln spielen

Eine Besonderheit stellt die Einheit von Eigentum und Leitung – oftmals sind es die Geschäftsführer selbst, die die Kommunikationsprozesse neben einer Vielzahl anderer Leitungsaufgaben verantworten. Diese Rahmenbedingungen erschweren ein langfristiges, planvolles Vorgehen. Glücklicherweise hält dieser Umstand Kommunikatoren in kleinen und mittleren Unternehmen nicht davon ab, trotzdem mutig neue Wege einzuschlagen, die vielmals ebenso zum Erfolg führen, weiß Ninette Pett. Sie ist seit 13 Jahren als PR-Beraterin tätig und unterstützt im Rahmen eines Dissertationsprojekts das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Ilmenau, wo sie sich insbesondere mit dem Kommunikationsmanagement von KMU beschäftigt: „Für die wenigsten gehört gezielte Kommunikation zum Tagesgeschäft, um wertschöpfend zur Erreichung der Unternehmensziele beizutragen – doch diese Einstellung ändert sich im Angesicht der neuen Herausforderungen“, fasst Pett ihre Eindrücke aus Theorie und Praxis zusammen. „KMU finden sich selten in den Best-Practice-Beispielen der Groß- und Vorzeigeunternehmen bzw. in den Lehrbüchern wieder. Inhaltlich, finanziell und personell benötigen sie pragmatische Vorgehensweisen“. Diese sollen ab Januar 2019 im Rahmen eines Arbeitskreises unter dem Dach der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) entwickelt werden. Er wird am 25. Januar in Berlin unter der Leitung von Ninette Pett und ihrer Kollegin Manuela Seubert aus Limburg seine Arbeit aufnehmen.

Plattform für Austausch und Wissenstransfer zur Mittelstandskommunikation

Der Arbeitskreis zur Mittelstandskommunikation soll eine Plattform zum Austausch, zur gegenseitigen Unterstützung und Information bieten. Er richtet sich ausschließlich an Kommunikatoren und Berater dieser besonderen Unternehmensform. Pett und Seubert sind sich einig: Sie wollen eine Brücke schlagen zwischen Praxis und Wissenschaft, um die organisationsspezifischen Eigenheiten der KMU auch für die Kommunikationsforschung zu entdecken wie auch im umgekehrten Sinne wissenschaftliche Modelle und Vorgehen für die Praxis nutzbar zu machen. Die Gründungsveranstaltung findet im Rahmen des DPRG Take Offs 2019 statt – der Fachverband stellt an diesem Tag relevante Themen und Arbeitsfelder der Kommunikationspraxis vor und lädt Interessierte herzlich ein, mit den Kollegen ins (Fach-)gespräch zu kommen. Dabei heißt es allerdings schnell sein, da das Kartenkontingent begrenzt ist.

Informationen zur Veranstaltung erhalten kleine und mittlere Unternehmen auf der Veranstaltungsseite des DPRG Take Offs sowie im Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Ilmenau (mittelstandskommunikation@dprg.de).


Mehr Kommunikation in der Managementlehre

Veröffentlicht: 25.06.2018

„Kommunikation ist genauso ein wertschöpfender Faktor wie Personal oder Kapital – dementsprechend sollte dieser Bereich auch genauso gesteuert werden“, resümierte Ninette Pett am 23. Juni 2018 am Ende ihres Vortrages zur strategischen Kommunikaton als Erfolgsfaktor für KMU.

20 Jahre Hochschule Gera-Eisenach

Anläßlich ihres 20-jährigen Bestehens hatte die Hochschule Gera-Eisenach Studenten, Alumni und Partner aus Wirtschaft und Politik eingeladen. Ein abwechslungsreiches Vortragsprogramm bot vielfältige Einblicke in die Bereiche BWL und Engineering, musikalische und historische Programmpunkte rundeten den Jubiläumstag ab. Zwischen DSGVO, neuen Vertriebswegen und aktuellen Managementanforderungen reihte sich der  Impuls zur Mittelstandskommunikation ein: „Kommunikationsmanagement wird unterschätzt, schließlich machen das die Mitarbeiter ja täglich im Privaten wie auch im Beruflichen. Unternehmenskommunikation jedoch umfasst alle kommunikativen Felder, von der Organisationskommunikation über die Marktkommunikation bis hin zur PR – und diese Prozesse sind zu weitreichend, als das man sie sich selbst überlassen darf.“ Mehr Berücksichtung von strategischen Kommunikationssteuerungsmethoden und deren Wirkungsmessung in der Managementlehre, das wünscht sie sich fürheutige und zukünftige Studentengenerationen.

 


9. Mittelstandsball in Gotha – Ehrenverleihung für Unternehmensnachfolge

Veröffentlicht: 30.01.2018

Am 27. Januar 2018 fand zum neunten Mal der Mittelstandsball in Gotha statt. Dort trafen sich Mittelständler aus der Region, um den Abend für ungezwungenen Gedankenaustausch zu nutzen und Unternehmerkollegen kennenzulernen. Anwesend waren aber auch Repräsentanten der Politik und Verwaltung, ebenso wie Vertreter der Kreditwirtschaft.


Höhepunkt des Abends war die Preisverleihung des Ehrenpreises für die gelungenste Unternehmensnachfolge, die in diesem Jahr die Krumbein.rationell GmbH & Co. KG mit nach Hause nehmen durfte. Mit über 50 Mitarbeitern ist Krumbein ein familiär geführtes, mittelständisches Unternehmen, das seit mehr als 30 Jahren für innovative und kundenorientierte Lösungen sorgt. Vor nun knapp zweieinhalb Jahren hatte Firmengründer Wolfgang Krumbein die Firma an deinen Sohn übertragen, der diese nun mit großem Erfolg weiterführt. Dabei steht ihm die PETT PR Gesellschaft für Unternehmenskommunikation nun beratend zur Seite und freut sich mit der Unternehmerfamilie über die verdiente Ehrung.

Aber auch der Spaß kam dank des Entertainment Programms nicht zu kurz: Motsi Mabuse zog zusammen mit ihrem Ehemann Evgenij Voznyuk das Publikum mit tänzerischen Showeinlagen in ihren Bann.  Das Profi-Tanzpaar verabschiedete sich  damit vorerst von der Showbühne, was vom Publikum gebührend gewürdigt wurde.


Präsentation in der Parlamentarischen Gesellschaft – JUNGER MITTELSTAND aus der Taufe gehoben

Veröffentlicht: 29.05.2017

Unter der Schirmherrschaft von Bundeswirtschafsministerin Brigite Zypries hob der BVMW kürzlich den JUNGEN MITTELSTAND aus der Taufe. Dieser vertritt fortan über 2.000 junge Unternehmer in Deutschland. Seit der Bundestagung im September 2016 füllten bereits zahlreiche engagierte und kreative Mitglieder das Projekt in kürzester Zeit mit Leben: In fünf Arbeitsgruppen wurden erste Sitzungen organisiert, eine Wirtschaftsreise zur 7.European Youth Entrepreneurship Conference genutzt und zwei zentrale Forderungen an die Politik gerichtet.

So macht sich der JUNGE MITTELSTAND unter dem Dach des BVMW zum einen für einen einfachen und unbürokratischen Zugang zu Fördermitteln verbunden mit der Abschaffung des Hausbankprinzips stark. Zum anderen fordert die Initiative ein eigenes Ministerium für Digitalisierung mit einem Digital Native an dessen Spitze, um dem Kompetenzgerangel aus verschiedenen Bundesministerien endlich Herr zu werden, und in Sachen digitale Transformation nicht den Anschluss in Europa zu verlieren.

Der 18. Mai 2017 gilt als die Geburtstunde des JUNGEN MITTELSTANDS: Nach Wirtschaftsgesprächen am Nachmittag mit Präsident Mario Ohoven und Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries stellte Ninette Pett als Vertreterin des Lenkungskreiseses am Abend in der Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin vor über 500 geladenen Gäste aus Politik und Wirtschaft die junge Initiative vor.

DER JUNGE MITTELSTAND soll nicht nur ohne Altersgrenzen auskommen, sondern auch ohne Landesgrenzen. Am 16. Dezember wurde der BVMW in Thessaloniki in die European Confederation of Young Entrepreneurs (YES) aufgenommen – als erster deutscher Verband seit 10 Jahren. YES öffnet DEM JUNGEN MITTELSTAND die Türe zu einem Netzwerk von 40.000 Unternehmen und zahlreichen europäischen Tagungen wie der EYEC in Stockholm vom 19.- 21. Mai 2017.